DIÖZESANVERBAND MAGDEBURG

Gertrud Tschäpe, Pastorin in Ruhe und beim Weltgebetstag engagiert ist am 19.11.2022 82-jährig verstorben

Unser Newsletter im November

Wir Frauen wählen Dialog und Solidarität

Die bischöfliche Kommission Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung im Bistum Magdeburg und weitere Kooperationspartner haben eine Erklärung zum Thema Dialog und Solidarität erarbeitet. Wir als kfd im Bistum Magdeburg unterstützen diese Erklärung.

am 30.09.2022 um 17.00 Uhr in der Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig

Wir laden ein zur kfd-Aktionswoche am 21.09. nach Stendal und am 26.09. nach Halle

Unser Newsletter im August

12 Frauen. 12 Predigten. 12 Orte.

"Frieden und Gerechigkeit" war der rotr Faden, den Annette Thaut am Vorabend des Juniatages in St. Moritz, Halle/Saale für ihre Predigt wählte. Dank an Reinhard Hentschel, der die Eucharistie mit uns feierte und aus Anlass des kfd-Predigerinnentages Annette Thaut die Predigt überließ. Wie Paulus schloss sie ihre Predigt mit dem Gruß: Der Friede sei mit euch! Und sie ergänzte den Wunsch zu Mut und Kraft im Engagement für Gerechtigkeit.

Text und Foto: M. Faber

Solidarität mit #outinchurch

Wir - der Arbeitskreis „Frauen in Kirche & Gesellschaft“ – solidarisieren uns mit der Initiative #outinchurch und allen queeren Menschen innerhalb und außerhalb der Kirchen. Danke für Euren Mut!

Der kfd-Diözesanverband Magdeburg trauert um Gertrud Tippelt

die am 2. Februar 2022 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Sie war die erste Sprecherin im kfd- Leitungsteam des am 29./30.9.1995 gegründeten kfd-Diözesanverband Magdeburg. Bis zum Jahr 2000 gelang es ihr, gemeinsam mit den anderen Frauen im Leitungsteam dem Diözesanverband ein Profil zu geben.

Gertrud Tippelt machte sich stark für ein jährlich stattfindendes Bibelwochenende. Bewegt von den Treffen des Arbeitskreis „Frauen Inder Kirche“, der sich in Folge des Katholikentreffen 1987 in Dresden gründete, erkannte sie die Bedeutung einer zeitgemäßen Auseinandersetzung zu Themen der Bibel und den Fragen nach dem weiblichen im Gottesbild und dem Hl. Geist.

Bei der Gründungsversammlung der kfd im Bereich der Berliner Bischofskonferenz am 1./2.9.1990 gehörte sie zu den Delegierten aus Magdeburg.

Im Vorfeld der Gründung unseres Diözesanverbandes engagierte sie sich mit weiteren Frauen dafür, dass in der Satzung des kfd-Diözesanverbandes die Aufgabe des Präses durch eine Geistlich-theologische Leiterin übernommen wird.

Über ihr Engagement im Leitungsteam hinaus blieb sie als Gruppenleiterin der kfd-Gruppe in Burg weiterhin aktiv bis sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste.

Wir sagen Dank für ihre ehrenamtliche Tätigkeit mit und für Frauen in der Kirche. Gertrud Tippelt reiht sich damit ein, in eine lange Tradition von Vorkämpferinnen für eine geschlechtergerechte Kirche.

Die Beerdigung ist verschoben auf Freitag, den 18. März, 13 Uhr Kirche St. Johannis, Burg, Kath. Pfarrei St. Johannes der Täufer, Grünstraße 13, 39288 Burg

Gemeinsam für eine geschlechter-gerechte Kirche streiten, kfd-Leitungsteam im Gespräch mit Bischof Dr. Gerhard Feige

Gut eine Stunde nahm sich Bischof Feige Zeit, um mit dem Leitungsteam des Diözesanverbandes der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) über die Forderungen nach drängenden kirchlichen Veränderungen zu sprechen.

Ausgehend von einem aktuell verabschiedeten Handlungstext der Synodalversammlung zur Predigtordnung von nicht-geweihten Gläubigen in der Eucharistiefeier ging das Gespräch um die dazu notwendige vorbereitende Meinungsbildung in den Gremien und Gemeinden.

Entsprechend dem Zitat von Karl Rahner aus dem Jahr 1972: „Auf das, was man voraus sehen kann, sollte man sich doch rechtzeitig vorbereiten und nicht einfach weitermachen wie bisher und abwarten, wie eine Maus, die, von der Schlange der Zukunft hypnotisiert, gar nichts zu ihrer Rettung tut.“, fragt das kfd-Leitungsteam nach Möglichkeiten zur Vorbereitung für einen Predigtdienst. Über dazu bestehende Fragen von Seiten einzelner Priester und Gemeindemitglieder muss offen gesprochen werden.

Das Frauen bei Wortgottesdiensten predigen ist Praxis, auch als Statio oder Glaubenszeugnis in der Eucharistiefeier bekannt. Frauen fordern jedoch, dass der Dienst von Frauen dann auch als „Predigt“ benannt wird.

Zudem empfahl die kfd dem Bischof auch Fortbildungen, für interessierte Laien in den Gemeinden, durch seine Fachabteilungen zu beauftragen. Ebenso braucht es eine konkrete Willensbekundung der Bistumsleitung, um speziell Frauen für den Predigtdienst zu gewinnen.

Als zweiten Punkt sprechen sich die kfd-Frauen erneut für die Öffnung der Weiheämter, konkret des Diakonats für Frauen aus. Dies bedürfe als ersten Schritt die Ausbildungsöffnung für Frauen zum Diakonat. Diese Entscheidung kann die Ortskirche treffen (vgl. die Amazonasregion). In der Fachakademie für Gemeindepastoral wird die Ausbildung für Ostdeutschland angeboten. Im Bistum Magdeburg leben bereits ausgebildete Diakoninnen. Weitere Frauen sind bereit sich ausbilden zu lassen, auch im Wissen darum, dass ihre Weihe vermutlich in weiter Ferne liegt.

Die kfd forderte zudem begleitend zur Öffnung der Diakonatsausbildung die Solidarität der zur Ausbildung bereiten Männer. Sie sollen ihren Weihewunsch bis zum Zeitpunkt einer möglichen Diakoninnen-Weihe offen halten. Dies wird z.B. in der Schweiz so praktiziert. Gerade das Diakonat ist regional sehr unterschiedlich geprägt. Den Frauen geht es bei diesem Amt nicht um Macht, wie es manchmal heißt, sondern um Teilhabe und Wertschätzung der diakonischen Aufgaben, die Frauen ohnehin überwiegend im Bereich der Pflege, Begleitung, und Beratung leisten.

Der Bischof bedankte sich für die vorgetragenen Überlegungen und versicherte, all diese in seine Beratungsgremien aktiv einzubringen. In dem zum Abschluss des Gespräches dem Bischof überreichte Buch „Weil Gott es so will" von Sr. Philippa Rath, erzählen Frauen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin. In diesem Zusammenhang sprach der Bischof davon, dass er an dem von Sr. Philipps Rath bald erscheinenden neuen Buch, mit einem Beitrag vertreten ist.

Zum Schluss äußerten die kfd-Frauen einen Wunsch an den Bischof: Gewähren Sie uns nicht nur das regelmäßige Gespräch, sondern ergreifen sie selbst die Initiative und laden Frauen proaktiv zu Gesprächen über die drängenden kirchlichen Veränderungen ein. Als Verband unterstützen wir gern bei der Organisation und Durchführung dieser neuen Gesprächsformate.

Text und Foto: (mf)

 

kfd-Diözesanversammlung am 25.9.2021

Engagierte Frauen werden gesucht, die mit uns Ausschau halten nach „Neuen FrauenOrte in der Kirche“.

Das vom Bonifatiuswerk für zwei Jahre geförderte kfd-Projekt stellte Juliane Ebner, Bildungsreferentin beim kfd-Bundesverband für die ostdeutschen Diözesen, der Versammlung vor.

„Neue FrauenOrte in der Kirche“ können sowohl analoge wie digitale Veranstaltungsformate sein, die jeweils vor Ort geplant und durchgeführt werden sollen.

Erste Ideen wurden diskutiert, es ging von: Mechthild-Pilgerweg wieder aufnehmen bis zu zoom-Austausch z.B. mit jungen Frauen zu Themen der Klimaveränderungen, mit jungen Mütter zum Thema Geburt unter Corona-Bedingungen, uvm.

Ziel ist es, sich über die kfd mit Frauen zu vernetzen, die sich ebenfalls in gesellschafts- oder kirchen-politische Fragen engagieren. Interessierte melden sich bei kfd@bistum-magdeburg.de

Die Diözesanversammlung wurde in der Magdalenen-Kapelle, Magdeburg eröffnet. Jenem Ort, der seit der Expo 2000 in das sachsen-anhaltinische Projekt der www.frauenorte.net aufgenommen wurde.

Die Versammlung nahm die Tätigkeits- und Finanzberichte entgegen und entlastete das Leitungsteam.

Rebekka Gewandt wurde von der Versammlung für weitere vier Jahre in das Amt der Geistl.-Theologischen Leiterin gewählt.

Annette Thaut, stellvertretende Sprecherin, präsentierte als weiteren Punkt die nun vorliegenden Dokumentation der kfd-Geschichte, von ihrer Gründung im September 1990 als kfd in den Ostdeutschen Bistümern und ihrer Geschichte bis heute.

Unter dem Motto „Unsere Geschichte des Aufbruchs“ sind Artikel und persönliche Dokumente der Kirchen- und Frauengeschichte seit 1990 zu finden. Die Dokumentation finden Sie auf www.kfd-magdeburg.de in der Chronik.

Text und Fotos: Maria Faber

Klimapilgerweg -Station in Halle mit Kfd-Frauen

Am Donnerstag, 2.9. führt die Etappe des 5. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit von Kleinliebenau nach Halle/S. Abends werden die Pilger:innen - hoffentlich bei Sonnenschein - in der gastgebenden Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth, Halle/S. erwartet. Quartier finden sie bis Samstag, 4.9. in den Gemeinderäume und in Privatquartieren. In den Tagen dazwischen gibt es zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten in Halle

Das Projekt wird von Maria Faber aus dem Bistum Magdeburg begleitet und auf breiter ökumenischer Basis von vielen Unterstützer:innen mitgetragen. Die praktische Organisation der Streckenplanung liegt in den Händen von vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Mitwirkenden – diesen sei an dieser und erster Stelle ganz herzlicher Dank und große Anerkennung für das große Engagement ausgesprochen!

Wer am Samstag als Tagespilger:in ein Stück die Etappe nach Seeburg mit pilgern möchte, registriere sich doch bitte noch auf www.klimapilgern.de

Weitere Infos: www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/klimapilger-kommen-nach-halle.htmlhttps://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/klimapilgerweg-2021-gestartet-oekumenischer-aufruf-an-papst-fr

Frauen sind Motor - 25 Jahre kfd-Diözesanverband Magdeburg

Unser kfd-Diözesanverband feiert sein 25.-Gründungsjubiliäum – Vor der Geschichte als eigener Diözesanverband im Bistum Magdeburg stand die ordentliche Errichtung als „kfd in den ostdeutschen Bistümern“, bereits am 1./2. September 1990.

Dieser Aufbruch der Frauen zog sich wie ein roter Faden durch den Festgottesdienst und die Podiumsdiskussion „Wir bewegen Ökumene“. Deutlich wurde erneut unsere Forderungen nach einer geschlechtergerechten Kirche, konkret die Zulassung von Frauen zu allen Diensten und Ämtern der Kirche. Neben Bischof Feige gratulierten Ulrike Göken-Huismann, als Geistliche BegLeiterin im kfd-Bundesverband und Vorstandssprecherin des Weltgebetstag e.V., die Sprecherinnen der kfd-Diözesanverbände aus Görlitz, Berlin und Dresden-Meißen. Alle wünschten Sie, dass wir weiter mit klarer Stimme die Forderungen der Frauen nach einer geschlechter-gerechten Kirche und Gesellschaft erheben und dabei unseren weiten Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, behalten. Die kfd-Frauen seien ein Motor für Kirche und Gesellschaft, darüber sind sich alle einige. Judith Königsdörfer vom Lothar-Kreyssig Ökumene-Zentrum der der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wünschte uns zum Abschluss der Podiumsdiskussion in den Worten von Hilde Domin, dass wir nicht müde werden, „sondern dem Wunder – wie einem Vogel – die Hand hin halten“.

Bischof Feige wünschte zudem solidarische Männer, die sich mit auf unsere Seite für die Veränderungen einsetzen. In seiner Predigt sagte er: „Vielleicht sind Sie, liebe Frauen, besonders sensibel dafür, nach etwas zu suchen, wofür es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. Denn über viele Jahrhunderte, ja Jahrtausende, wurden Frauen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt, und in nicht wenigen Ländern, Kulturen und Bereichen ist es auch heute noch so, nicht zuletzt auch in der Kirche. Und dies, obwohl Frauen seit langem das Leben der Kirche vor allem vor Ort wesentlich prägen… Das gesamte Potential an Berufungen und Charismen von Frauen und Männern“ ist für die Kirche noch längst nicht ausgeschöpft.[1] Die Gründe, die in den Lehrschreiben vorgetragen werden, dass das ordinierte Amt nach wie vor nur Männern vorbehalten ist, werden sowohl von Frauen als auch von Männern immer weniger verstanden und akzeptiert. Und: Ich bin dankbar, dass es in unserem Bistum einen Verband wie die kfd gibt, der sich seit 25 Jahren solchen Herausforderungen stellt. Kfd-Frauen setzen sich bundesweit – aber eben auch hier bei uns – für Tugenden ein, wie sie die Weisheit vermittelt. Sie engagieren sich kirchlich und gesellschaftlich für die Würde aller Menschen, für die Gleichstellung von Frauen und für soziale Gerechtigkeit. Nicht ohne Grund sind die Mystikerinnen Mechthild von Magdeburg und Gertrud von Helfta dafür ihre Patroninnen geworden. Denn beide sind von der Weisheit geradezu gepackt worden. Mit ihrem ganzen Sein haben sie sich in die Dynamik dieser schöpferischen Kraft hineinziehen lassen. Und das hat sie ermutigt, sich gegen alle Widerstände öffentlich zu Wort zu melden, wo es ihnen notwendig erschien. Mechthild von Magdeburg hat es einmal so beschrieben: „Denn die Liebe gebietet mir, und was sie will, das muss geschehen, und worauf Gott seine Hoffnung setzt, das wage ich!“

Wir danken allen, dass sie mit uns im Rahmen des Frauenfestes (ehem. Frauenwallfahrt) unseren Geburtstag mit uns gefeiert haben. Wer uns und unsere Stimme stärken möchte, kann dies herzlich gerne über eine Mitgliedschaft bei uns tun!

Text und Fotos M. Faber

Frauenfest spezial im Kloster Helfta und 25 Jahre kfd im Bistum Magdeburg

19. Juni, 25 Jahre kfd im Bistum Magdeburg, Podiumsdiskussion

Wir feiern unseren 25. Geburtstag als Diözesanverband!

4 leidenschaftliche Podiumsteilnehmende:

• Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg

• Judith Königsdörfer (Referentin für Partnerschaftsarbeit und Ökumenisches Lernen, Lothar-Kreyssig-Ökumene Zentrum, Magdeburg),

• Ulrike Göken-Huismann, Geistliche Begleiterin/Leiterin im kfd-Bundesverband, u.a. Vorstandssprecherin Weltgebetstag e.V.)

• Moderation: Dorothea Wanzek

Link zur Veranstaltung: youtu.be/Ka4BL9_fgsY oder: Wenn der QR-Code mit dem Handy gescannt wird, landet man direkt auf dem Stream.

19. Juni, Festgottesdienst zum Frauenfest im Kloster Helfta mit Bischof Dr. Gerhard Feige, 10.30 Uhr

Frauenfest und Festgottesdienst zum Jubiläum 25 Jahre kfd im Bistum Magdeburg

www.youtube.com/watch

18. Juni 2021, Livekonzert Cristin Claas Trio, 20.00 Uhr

Am Vorabend des Frauenfestes

im Kloster Helfta

Seien Sie live dabei!

Link zum Konzert

www.youtube.com/watch

#unteilbares Zusammenstehen notwendig auch für die kfd im Bistum Magdeburg

Anlässlich der letzten Landtagssitzung vor den Wahlen am 06. Juni zieht das zivilgesellschaftliche Bündnis #unteilbar​-Sachsen-Anhalt in Magdeburg mit einer Menschenkette die rote Linie. Das Bündnis will im Vorfeld der Landtagswahl für eine solidarische, vielfältige und demokratische Gesellschaft eintreten - eine Gesellschaft, die mit rechter Hetze und Ausgrenzung unvereinbar ist. Die rote Linie vor dem Landtag soll dies symbolisieren.

Und so kämpfen wir in dieser Kirche und dieser Gesellschaft dafür, dass erstrittene Werte und Räume, wie z.B. die Menschenwürde, die Menschenrechte, die Frauenrechte, Räume des demokratischen Diskurses und der Meinungsvielfalt erhalten bleiben. Wir können doch nicht stumm bleiben, wo demokratisch verankerte Positionen diffamiert werden. Wir können doch nicht unsere Erinnerung daran verlieren, dass ein anderes Leben möglich ist. Dafür ist unser #unteilbares Zusammenstehen notwendig.

Text und Foto: M.Faber

siehe dazu: youtu.be/U32nhEgA6GY

solidarisch, demokratisch, vielfältig #unteilbar Sachsen-Anhalt

Wir sind als kfd-Diözesanverband Magdeburg der Initiative unteilbares Sachsen-Anhalt beigetreten.

 

mehr dazu unter:

www.unteilbar-sachsen-anhalt.de

29. April Tag der Diakonin

„GERECHT“ – gerecht leben und handeln ist christlicher Auftrag und Anspruch zugleich. Doch wie gerecht geht es in unserer Kirche zu? Gemeinsam mit immer mehr Frauen und Männern fordern wir die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am sakramentalen Dienst des Diakonats. Denn nur eine Kirche, in der sich Gerechtigkeit verwirklicht, ist eine glaubwürdige Kirche.

Die Heilige Katharina von Siena, die Patronin des Tags der Diakonin, scheute sich nicht, konsequent das von ihr als richtig Erkannte gegen innerkirchliche Widerstände zu verfolgen. So hoffen auch wir weiter auf Gerechtigkeit, lassen uns nicht entmutigen und setzen uns kraftvoll für sie ein.

Die zentrale Veranstaltung findet in diesem Jahr ausschließlich digital statt. Sie beginnt um 18 Uhr mit einem Wortgottesdienst. Es schließen sich ein Impulsvortrag von Prof’in Dr. Anna Noweck und eine Podiumsdiskussion an. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Geschlecht und Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft. Dabei wird die diakonische Perspektive der Kirche aus unterschiedlichen Blickwinkeln gewürdigt.

die digitale Veranstaltung zum Tag der Diakonin 2021 haben wir nun zum Nachschauen auf unserem Vimeo-Kanal bereitgestellt. vimeo.com/554650257

Wenn Sie nur den Impulsvortrag von Prof’in Dr. Anna Noweck ("Miss Achtung – Sozialethische Impulse zu Geschlecht und Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft") anschauen möchten, finden Sie diesen ebenfalls auf unserem Vimeo-Kanal: vimeo.com/554673826

"Auferstehung heute"

Gespannte Aufmerksamkeit für jedes Wort von Annette Thaut bei der sogenannten Kanzelpredigt in der Gemeinde St. Maria, Köthen. Unsere stellvertretende Vorsitzende legte die Bibelstelle Mk 5, 21-43 aus und verknüpft die Heilungsgeschichten der blutflüssigen Frau und der Tochter des Jarius zur Zeit Jesu mit den heute ungehörten Berufungen der Frauen ins geistliche Amt.

Foto: M. Faber

Aktion #MachtLichtAn zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Wir beteiligen uns an der Aktion mit dem Aufruf:

 

„Ich halte dich in meiner Hand“ Oasentag in der Tüte von Rebekka Gewandt

Er hat schon Tradition - der Besinnungstag für Frauen im November in Merseburg. Und auch für diesmal war alles schon geplant und abgesprochen, die Einladungen verschickt und die ersten angemeldeten kfd-Frauen standen mit Namen auf einer Liste.

Rebekka Gewandt, Theologin und Geistlich-Theologische-Leiterin in unserem Diözesanverband wollte zum Thema : "Ich halte dich in meiner Hand." diesen Tag leiten. Wie die Geschichte weiter ging, das wissen wir zurzeit allzu gut. Der Gemeindesaal musste am Samstag leer bleiben. Aber Rebekka Gewandt schlug etwas anderes vor: Einen Oasentag in der Tüte für jede geplante Teilnehmerin. Eine wunderbare Idee, fanden wir. So schrieb sie ihre Vorbereitungen noch einmal zu einem kleinen Heft um. Und damit kann jede jetzt ihren Oasentag zu Hause selbst gestalten. Eingetütet wurde das Heft jeder möglichst persönlich übergeben. Viele waren von dieser Alternative sehr angerührt. Herzlichen Dank, liebe Rebekka Gewandt!

Sicher kein wirklicher Ersatz für diese Veranstaltung, aber doch ein kleiner Trost und das Gefühl, es muss nicht alles total ausfallen - wir sind in diesen Zeiten wenigstens gedanklich eine Gemeinschaft.

Text: Barbara Striegel

Bild: Geborgen in Gottes Hand, Figur von Dorothea Steigerwald

Segen

Gott, die Ewige, stärke uns.

Gott, der Lebendige, ermutige uns.

Gott, die Liebe, lasse ihr Angesicht über uns leuchten.

Gott, der Unfassbare, behüte uns auf all unseren Wegen.

So segne uns Gott, uns Vater und Mutter,

Jesus Christus, uns Bruder und Freund,

und die Heilige Geistkraft.

Amen.

Mitstreiterin für Gleichberechtigung

Der kfd-Bundesverband und Diözesanverband Magdeburg trauern um Doris Michalke, die am 21. Oktober 2020 verstorben ist.

Mehr dazu siehe Nachruf auf:

www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/nachruf-doris-michalke.html

Wir sind wählerisch

Pressemeldung zur Diözesanversammlung

der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Diözesanverband Magdeburg,

am Samstag, den 27.06.2020

(mf) Rückblicken, danken, verabschieden, neu wählen und anders weiter gehen. Das waren die Themen der diesjährigen kfd-Diözesanversammlung in St. Sebastian, Magdeburg. Nach acht Jahren ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf Diözesanebene wurden Frau Dr. Magdalena Stoof, Halle/S. und Frau Bernadette Deibele, Magdeburg entlastet und verabschiedet. Frau Deibele arbeitete davon die letzten vier Jahre in der Verantwortung als kfd-Diözesansprecherin. Das hartnäckige Engagement für eine geschlechtergerechte und diakonische Kirche, sowie die Vertretungen in den Vernetzungsstrukturen des Verbandes, wurden von der Versammlung besonders gewürdigt. So auch von Dorit Lütgenau, die als Gast der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, Halle/S. vertreten war. Sie überbrachte neben den schwesterlichen Grüßen auch die Anerkennung für die gute ökumenische Zusammenarbeit, z.B. beim jährlichen Gedenktag der Hl. Mechthild von Magdeburg, der Bildungsarbeit zum Weltgebetstag der Frauen, der gegenseitigen Vertretung beim Landesfrauenrat.

Nach einer kleinen Pause präsentierte der Wahlausschuss der Versammlung neue Kandidatinnen. Diese stellten sich mit einer Rede vor und wurden auf ihre Motivation hin befragt. Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Klimaschutz sind Themen, die die Frauen in der kfd bewegen und alle Menschen und die gesamte Schöpfung betreffen. Aber auch die konkreten Fragen nach der Sicherstellung der Verbandsarbeit im Bistum haben die Frauen im Blick.

Im Anschluss daran wurden in geheimer Wahl vier kfd-Frauen für vier Jahre ins neue Leitungsteam gewählt: Gabriele Hellmich Halle/S.; Ursula Menzel, Merseburg; Dorothea Tesching Halle/S.; Annette Thaut, Köthen. Frau Tesching übernimmt die Aufgabe der Sprecherin, Frau Thaut die der stellvertretenden Sprecherin.

Weiterhin im Leitungsteam mitarbeiten werden Rebekka Gewandt, in ihrer Rolle als Geistlich-Theologische Leiterin und Maria Faber als Vertreterin des Bistums, in ihrer Rolle als Beraterin des Leitungsteams. Wir wünschen dem neuen Leitungsteam Glück und Segen für die angenommene Verantwortung.

Fotounterschrift:

vorne: Bernadette Deibele, Dr. Magdalena Stoof.

hinten von li na re: Maria Faber, Dorothea Tesching (Sprecherin des kfd-Leitungsteams auf Diözesanebene, Gabriele Hellmich, Ursula Menzel, Annette Thaut (stellvertretende Sprecherin) und Rebekka Gewandt.

Fotorechte: kfd Magdeburg

 

„Zwischen Himmel und Erde. Frauenbegegnungen im Kloster Helfta"

„Zwischen Himmel und Erde. Frauenbegegnungen im Kloster Helfta" so titelt ein Kurzfilm, der in den letzten Wochen, verantwortet vom Fachbereich Pastoral, gedreht wurde. Er nimmt die ZuschauerInnen mit ins Kloster Helfta und lässt 4 Frauen unterschiedlicher Generationen zu Wort kommen, die im Kloster Helfta „Quellen des Lebens“ entdeckt haben. Denn: Auch wenn wir uns nicht in großer Runde treffen, nicht gemeinsam "ziehen" können, die Orte - im ganzen Bistum verteilt - bleiben und erwarten uns:

Falls Sie dennoch nicht eigens wallfahren (können): Mit dem Film "Zwischen Himmel und Erde. Frauenbegegnungen im Kloster Helfta" - zu sehen auf dem Youtube-Kanal des Bistums Magdeburg unter: www.youtube.com/watch laden wir Sie ein zu einer kurzen virtuellen Wallfahrt.“ (Text: Bettina Albrecht)

12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten. Erster bundesweiter Predigerinnentag in der katholischen Kirche

Pressemeldung

12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten.

Erster bundesweiter Predigerinnentag in der katholischen Kirche

Eigentlich war vorgesehen, dass alle Frauen in einer Eucharistiefeier predigen. Bedingt durch die Corona-Krise werden einige Frauen ihre Predigten als Podcast, Video oder Textdatei zur Verfügung stellen. So auch Rebekka Gewandt, seit 2017 Geistlich-Theologische Leiterin im kfd-Diözesanverband Magdeburg, die ihre Predigt vorab als Videogottesdienst aufnimmt. Das Video ist ab 16. Mai 17.00 Uhr unter folgendem Link youtu.be/qP3kBRVLMcw veröffentlicht. Zudem wird sie die Predigt nun auch live in einer Wortgottesfeier am 17. Mai 10.30 Uhr in Heilig Kreuz in Halle halten. An ihrer Motivation, sich an der Aktion zu beteiligen, ändert das nichts:

WEITERE INFORMATIONEN

kfd.de/predigerinnentag2020: Übersicht über alle zwölf Predigerinnen mit Foto, persönlicher Motivation sowie Info zur Art ihres Beitrages (Textdatei, Video-/Audio-Download oder Live-Predigt). Alle Predigt-Beiträge sind am 16. Mai online.

und im nachfolgendem Link

Merseburger kfd-Frauen pflanzen ein Lebenszeichenbäumchen

Merseburger kfd-Frauen haben mit Unterstützung ihres Pfarrers Daniel Rudloff im Pfarrgarten der Gemeinde St. Norbert ein Schneeballbäumchen gepflanzt. In Zeiten, wo liebgewordene und vertraute Gemeinschaft vor Ort nicht möglich ist, will die Frauengruppe ein Zeichen der Verbundenheit anbieten. Menschen, die die Kirche besuchen, sind zu dem eingeladen, bereitgelegte Kärtchen mit persönlichen Botschaften oder Wünschen zu beschriften und an das Bäumchen zu hängen. Und die Mitglieder der Frauengruppe sollen ihr Bäumchen gern "besuchen" kommen. Damit wird auch eine Anregung des Bistums Magdeburg aufgegriffen, die mit der Aktion #lebenszeichen #inkontaktbleiben zum Bäumchenpflanzen aufgerufen hat.

Foto B. Striegel

 

 

#lebenszeichen #inkontaktbleiben

Es schwierig geworden in Zeiten von Corona. Alle geplanten kfd-Aktivitäten vor Ort wie auf Diözesanebene müssen ausfallen oder auf spätere Zeit verschoben werden. Da ist es gut, andere Zeichen der Verbundenheit zu pflegen. Die Hallesche kfd-Frauengruppe beteiligt sich deshalb auch an der Aktion #lebenszeichen #inkontaktbleiben des Bistums Magdeburg. Rebekka Gewandt, Geistlich-Theologische Leiterin im kfd-DV Magdeburg und auch Mitglied der Frauengruppe in Halle nahm die Idee auf und pflanzte ein Weidenbäumchen stellvertretend für die Gruppe in den Pfarrgarten der Moritzkirche, dem Ort an dem sich die Halleschen Frauen normalerweise monatlich treffen. Hier kann es von jeder/jedem besucht werden und uns alle später vielleicht an diese besondere Zeit erinnern. Jetzt aber blüht es erst einmal als ein gesetztes Lebenszeichen mit der Botschaft: "Wir bleiben miteinander verbunden."

Foto: S. Bergner

Nah dran

Beilage der kfd-Diözesanverbände Berlin, Erfurt, Dresden-Meißen, Görlitz und Magdeburg zum Mitgliedermagazin "Junia"

Starke Frauen werden in diesem Heft vorgestellt: 

Auf den Spuren der seligen Hildegard Burjan

Helga Weise, eine beeindruckende Frau

Edith Stein, eine Märthyrerein des 20. Jahrhunderts

eine Politikerin aus Sachsen-Anhalt, Steffi Lemke

unermüdlich aktiv für die kfd, Elisabeth Meyer

 

 

Anstehende Veranstaltungen